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Geek-Trivia: Zeige deine Expertise mit diesen 10 Insider-Infos

// 10.01.2024

Es ist offensichtlich, dass in unserem Unternehmen für betriebswirtschaftliche Software viele talentierte Menschen tätig sind, die ein umfassendes Verständnis für Computer und Programmierung mitbringen. Die Fachleute in unseren Abteilungen bündeln ein beeindruckendes Maß an Fachkenntnissen und Spezialisierung. Dieses Expertenwissen könnte man als „Nerdwissen“ titulieren – und das ist durchaus als Lob zu verstehen! Schließlich sind einige der erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten wie Bill Gates und Jeff Bezos stolze Nerds. In der Welt der IT wird dieser Begriff definitiv als Anerkennung betrachtet.

Früher war das allerdings nicht der Fall. Ursprünglich bezeichnete der Ausdruck „Nerd“ zumeist männliche Einzelgänger oder Streber, die aufgrund ihres exzentrischen Verhaltens und ihres umfangreichen Fachwissens polarisierten. Sheldon Cooper aus der erfolgreichen US-Sitcom „The Big Bang Theory“ ist ein charmanter Prototyp dieses Stereotyps. Er hat eine Leidenschaft für Wissenschaft, Technologie, Rollenspiele und Sci-Fi, doch im Umgang mit anderen fehlt ihm jegliches Gespür, was oft zum Verdruss seiner Umgebung führt. Zweifellos haben Sheldon Cooper und seine Serienmitbewohner das Nerd-Dasein legendär gemacht, vielleicht auch, weil sich jeder ein wenig mit dem Nerd-Sein identifizieren kann.

Wir sagen: Nerd-Sein ist in!

Aber wie gut ist Ihr Nerdwissen wirklich? Falls Sie diese 10 Fakten wissen, können Sie sich getrost als Nerd bezeichnen.

 

1) Bier als Währung: Ein Toast auf die Softwareentwickler

Schon seit dem Jahr 1987 gibt es eine ungewöhnliche Art der Softwarelizenzierung: das Beerware-Modell. Entwickler, die dieses Modell nutzen, haben eine einfache Bitte an ihre Nutzer: Je nach den spezifischen Bedingungen der Lizenz könnten sie entweder dem Entwickler zu einem späteren Zeitpunkt ein Bier spendieren, im Namen des Entwicklers ein Bier genießen, oder ihm zur Abwechslung einen originellen Bierdeckel zusenden.

 

2) Ada Lovelace: Die erste Programmiererin und der Ursprung des ‚Nerd‘

Die Pionierin im Bereich der Computertechnik, Ada Lovelace, die durch ihre Zusammenarbeit mit Charles Babbage an der Analytical Engine bekannt wurde, veröffentlichte im Jahr 1843 einen bedeutenden Kommentar über die Programmierung dieser Maschine. Aufgrund ihrer Beiträge und ihres Engagements in einem von Männern dominierten Feld, verdient sie die Anerkennung als die erste Programmiererin. Darüber hinaus kann sie aufgrund ihres umfassenden technischen Wissens und ihrer Leidenschaft für Mathematik und Computer als der historisch erste „Nerd“ angesehen werden.

 

3) Die Zahlenreihe an der Spitze: Österreichs häufigste Passwörter

Die Kombination „123456“ führt unangefochten die Rangliste der beliebtesten Passwörter in Deutschland an, gefolgt von weiteren einfachen Zahlenfolgen und dem allseits bekannten „password“ auf Rang vier.

Dieses wenig überraschende Ergebnis basiert auf einer Analyse des Hasso-Plattner-Instituts, das für die Studie des Jahres 2019 Zugriff auf einen Datensatz von 1,8 Millionen Zugangsdaten hatte, die aus 178 verschiedenen Datenlecks zusammengetragen wurden.

Beliebteste Passwörter:

  1. 123456
  2. 123456789
  3. 12345678
  4. password
  5. 1234567

 

4) Eine Motte als Ursprung des Begriffs „Computer-Bug“

Es nahm ganze fünf Stunden in Anspruch, bis der Defekt aufgespürt wurde, der den militärischen Großcomputer Mark II in den Harvard-Universitätslaboren am 9. September 1947 außer Betrieb setzte. Um exakt 15:45 Uhr entdeckte ein Ingenieur den Übeltäter: Eine Motte hatte sich seinen Weg durch ein geöffnetes Fenster gebahnt und in einem Relais einen Kurzschluss verursacht. Dieses Insekt wurde sorgfältig im Logbuch festgehalten und ging als der erste „Computer-Bug“ in die Geschichte ein.

 

5) Konrad Zuse: Ein Computerpionier mit akademischer Ehrung

Konrad Zuse, ein Visionär aus Berlin, schuf 1941 mit dem Z3 eine wegweisende Erfindung: den ersten funktionsfähigen, vollautomatischen, programmgesteuerten und binär arbeitenden Computer. Seine Arbeit blieb im Schatten des Zweiten Weltkrieges weitgehend unbeachtet, und selbst das deutsche Militär sah keinen Nutzen in seiner Erfindung. Doch nach dem Krieg erhielt Zuse die verdiente Anerkennung: Insgesamt acht Doktortitel und zwei Ehrenprofessuren wurden ihm für seine Pionierarbeit verliehen.

 

6) Der Treibstoff der Codierer: Kaffee in der Programmierkultur

In der Welt der Entwickler dreht sich vieles um Kaffee, der in der Bürokultur eine fast mythische Bedeutung hat. Zwar stehen auch koffeinhaltige Limonaden hoch im Kurs, aber Kaffee bleibt unangefochten an der Spitze der Vorlieben. Er ist so sehr Teil ihres Alltags, dass einige Programmierer vermutlich sogar in der Lage wären, ihre Kaffeerezepte in Binärcode zu kodieren. Nicht überzeugt? Hier ein kleines Binärcode-Merkmal für Kaffee:

010010110110000101100110011001100110010101100101.

 

7) Lego als Grundstein: Der bescheidene Anfang von Google

In den Anfangstagen von Google, als das Budget der Gründer Larry Page und Sergey Brin noch begrenzt war, bestand der erste Server, der 1996 erbaut wurde, aus nichts anderem als Lego-Steinen. Dieser kreative Anfang hat Kultstatus erreicht und der legendäre Server ist heute in der ehemaligen Fakultät der beiden Unternehmensgründer in Stanford zu bewundern.

 

8) Ein glücklicher Fehler: Die Entstehung des Namens Google

Ursprünglich sollte die heute weltweit führende Suchmaschine den Namen „Googol“ tragen, ein Begriff für die Zahl 1 gefolgt von 100 Nullen, um die schiere Masse des Internets darzustellen. Der Name „Google“ entstand jedoch durch einen glücklichen Zufall: Als der Mitbegründer Larry Page und sein Studienkollege Sean Anderson online nach verfügbaren Domains suchten, tippte Anderson versehentlich „Google.com“ anstelle von „Googol.com“. Diese Fügung des Schicksals überzeugte und so ließen die beiden die Domain registrieren – der Rest ist Geschichte.

 

9) Das Blinzeln im Auge behalten

Normalerweise blinzelt eine Person etwa 20 Mal pro Minute. Aber diese Häufigkeit sinkt drastisch, sobald wir unsere Blicke auf Computerbildschirme richten. Es scheint, als würde der Bildschirm uns derart fesseln, dass unsere Blinzelfrequenz auf nur noch etwa 7 Mal pro Minute reduziert wird.

 

10) Ein Insider-Scherz: Binärer Humor unter Nerds

In der Welt der Technikbegeisterten und Computerfachleute gibt es einen Witz, der die Runde macht: Es wird gesagt, dass es genau 10 Arten von Menschen gibt – jene, die Binärcode verstehen, und jene, die ihn nicht verstehen. Dies spielt auf das binäre System an, in dem die Zahl „10“ eigentlich für „2“ steht – ein Scherz, der außerhalb der Nerd-Kreise oft für Verwirrung sorgt.


Matthias Wimmer

Matthias Wimmer

Matthias ist General Manager bei der SelectLine Software GmbH. Als solcher kümmert er sich um Vertrieb, Partnerbetreuung, Marketing und Produktmanagement österreichischer Themen der SelectLine Lösungen. Außerhalb der Arbeit trifft man ihn in der Natur beim Wandern mit seinen 2 Kindern, beim Schwimmen oder vor dem Griller, wenn Fleisch, Fisch oder vegetarische Gerichte von der Flamme geküsst werden.



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