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RMA – Die Verwaltung von Rücksendungen mit dem SelectLine Warenwirtschaftssystem – samt Video-Einblick

// 18.02.2024

RMA steht für Return Merchandise Authorization oder Return Material Authorization. Dahinter steckt eine spezifische Kenn­ziffer, die der Lieferant für retournierte Produkte vergibt, auch bekannt als Rücksende­kennung. Diese Kenn­ziffer dient dazu, dass der Verkäufer oder Lieferant die zurück­geschickte Ware rasch und korrekt zuweisen kann.

Das Warenwirtschafts­system von SelectLine präsentiert nun ein neues Modul zur systematischen Rücksende­verwaltung. Mit dem in Version 13.2 eingeführten RMA-Modul können Retouren im SelectLine Warenwirtschafts­system klar und transparent gehand­habt werden.

Was verbirgt sich hinter einer RMA- oder Rücksende­kennung?

Eine RMA-Kenn­ziffer ist mehr als nur eine sequenzielle Zahlen- oder Buchstaben­kombination. Sie verweist auf einen bestimmten Rücksende­vorgang, der mit einem Kunden verknüpft ist und den gesamten Prozess einer Rück­lieferung darstellt.

Wenn ein Kunde eine Ware zurück­schicken möchte, sollte idealer­weise im Voraus (spätestens jedoch bei Ein­treffen der Retoure) ein RMA-Vorgang erstellt werden. Dieser Vorgang enthält neben Kunden­daten und Produkt­informationen auch Details zu den Gründen für die Rück­sendung und zu vorherigen Dokumenten wie Bestellung, Liefer­schein oder Rechnung.

Was leistet das RMA-Modul von SelectLine?

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SelectLine RMA Kurzvorstellung

Das RMA-Modul von SelectLine ist für alle Benutzer von Interesse, die:

  • Produkte geordnet retournieren,
  • alle Schritte eines zurück­gesandten Produkts nach­verfolgen,
  • Rücksende­gründe und Prozesse dokumentieren und
  • Auswertungen zu Anzahl und Gründen von Retouren vornehmen möchten.

Das Modul ist standard­mäßig ab Version 13.2 verfügbar und kann pro Benutzer lizenziert werden.

Video zum RMA-Feature

Das Video gibt einen umfassenden Einblick in die Vorteile und Einsatz­möglichkeiten des Moduls.

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Video SelectLine Warenwirtschaft RMA Rücksendeverwaltung

Warum werden Produkte retourniert?

Diverse Ursachen können dazu führen, dass Artikel vom Kunden an den Lieferanten zurück­geschickt werden müssen.

Hier einige typische Szenarien:

  • Die Lieferung enthält nicht die bestellte Ware.
  • Der Kunde hat sich bei der Bestellung vertan oder die Ware entspricht nicht seinen Vorstellungen.
  • Die Ware weist bereits bei der Anlieferung Mängel auf.
  • Ein Defekt tritt während oder nach Ablauf der Gewährleistungs­frist auf.

In allen diesen Situationen ist es essentiell, die Retoure präzise zu erfassen und sie eindeutig dem entsprechenden Kunden, dem Artikel und gegebenen­falls dem dazu­gehörigen Liefer­schein oder der vorangegangenen Rechnung zuzuordnen.

Wie funktioniert das SelectLine RMA-Modul?

Das lizenzierte RMA-Modul bietet eine eigene Benutzer­oberfläche zur Verwaltung der Rücksende­vorgänge. Die Benutzer­oberfläche enthält alle notwendigen Informationen und Aktionen, die zur effizienten Bearbeitung von Retouren benötigt werden.

Funktions­weise des SelectLine RMA-Moduls

Das SelectLine RMA-Modul bietet eine spezialisierte Ober­fläche für die Verwaltung von Rücksende- und Reklamations­fällen, oft als Return Merchandise Authorization (RMA) bezeichnet. Nachdem das RMA-Modul lizenziert wurde, erhalten Nutzer Zugriff auf einen spezifischen Dialog. Hier können RMA-Vorgänge komfortabel angelegt und nach­träglich bearbeitet werden.

Im Hauptteil des RMA-Vorgangs wird die Adresse des Rück­senders notiert. Dies kann entweder eine manuell eingegebene Adresse sein, eine bereits bekannte Kunden­adresse oder eine Adresse aus einem existierenden Beleg. An derselben Stelle lässt sich auch der aktuelle Status des RMA-Vorgangs bearbeiten und aktualisieren.

Artikel, die im Rahmen des RMA-Prozesses bearbeitet werden sollen, können manuell hinzugefügt oder aus einem Kunden­beleg importiert werden. Falls Artikel mit Serien- oder Chargen­nummern verknüpft sind, lassen sich diese Nummern im System hinterlegen. Sämtliche im RMA-Vorgang erfassten Artikel werden übersichtlich in einer Positions­liste dargestellt.

Anwender haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Kontakt- und Beleg­aktionen, um den RMA-Vorgang effektiv zu bearbeiten. Auf der Haupt­seite wirkt sich jede durch­geführte Aktion auf alle gelisteten Positionen im aktuellen RMA-Vorgang aus. Für spezifische Anpassungen bietet das System Detail­seiten. Hier können einzelne Artikel­positionen genauer betrachtet und bearbeitet werden.

Jeder im RMA-Vorgang gelistete Artikel besitzt eine eigene Detail­seite. Hier können zusätzliche Informationen wie Rücksende­grund, geplantes Vorgehen und individuelle Beschreibungen hinterlegt werden. Falls ein spezielles Lager für Retouren existiert, lässt sich dies auf der Detail­seite entsprechend konfigurieren.

Ebenso finden sich hier Funktionen zur Ausführung von Kontakt- oder Beleg­aktionen für die jeweilige Artikel­position. Das ist besonders nützlich, wenn unter­schiedliche Artikel unter­schiedlich behandelt werden müssen. Ein integriertes Historien-Feature dokumentiert alle Aktionen, die im Zusammen­hang mit einer Artikel­position durch­geführt wurden. Doppel­klicks auf einzelne Einträge in der Historie ermöglichen den schnellen Zugriff auf zugehörige Belege oder Journal­einträge.

Beleg­verwaltung im RMA-Modul

Das RMA-Modul nutzt die in der Waren­wirtschaft vorhandene Beleg­kette. Das bedeutet, dass aus einem RMA-Vorgang heraus direkt auf alle zugehörigen Belege zugegriffen werden kann.

Abhängig vom jeweiligen Lager- oder Umsatz­kennzeichen eines Beleg­typs können unter­schiedliche Belege für die Beleg­aktionen verwendet werden. Dies schließt auch selbst­definierte Belege mit ein.

Auswertungen und Historie

Für eine effiziente Analyse bringt das RMA-Modul zwei standardisierte Auswertungen mit: eine jährliche Über­sicht, aufgeschlüsselt nach Monaten, sowie eine Artikel­übersicht für einen definierten Zeit­raum. Diese Auswertungen können nach verschiedenen Kriterien wie Artikel, Kunde, Status, Rücksende­grund und Vorgehen gefiltert werden. Mit aktiviertem RMA-Modul erscheint in den Dialogen von Artikeln, Kunden und Lieferanten zusätzlich ein Historien-Eintrag zum RMA. Dieser Eintrag gibt Auskunft über relevante RMA-Informationen.

Individualisierungs­möglichkeiten

Das RMA-Modul stellt standard­mäßig einen exemplarischen Workflow für RMA-Vorgänge zur Verfügung. Dieser kann in den Mandanten­einstellungen individualisiert werden. Sollte der Standard­umfang nicht ausreichen, besteht die Möglich­keit, das System durch einen SelectLine Fach­händler zu erweitern und weiter anzupassen.

Verwaltung von Status, Rücksende­grund und Vorgehen

Anwender können beliebig viele Einträge definieren, die im RMA-Prozess zur Auswahl stehen. Jeder Status verfügt über eine Option, die bestimmt, ob er einen RMA-Vorgang als abgeschlossen kennzeichnet. Falls ja, generiert das System beim Bearbeiten dieses Status eine Warn­meldung.

Kontaktaktionen

Kontakt­aktionen dienen dazu, spezifische Einträge in der Historie einer RMA-Position zu erstellen. Zugehörige Druck­vorlagen ermöglichen das Generieren von Dokumenten, wie z.B. einem RMA-Begleit­schein, der Artikel während einer Reparatur markiert.

Anpassung von Beleg­zuordnungen

Unter den Kategorien Eingang, Ausgang und Extern können Beleg­aktionen individuell benannt und sortiert werden. Der zugeordnete Beleg­typ kann frei gewählt werden, solange dieser bestimmten Kriterien entspricht. Dies betrifft insbesondere Lager- und Umsatz­kennzeichen. Bei der Erstellung eines Beleges aus der RMA-Verwaltung heraus können auch individuelle Kommentar­zeilen hinzugefügt werden.

Dieser detaillierte Überblick zeigt, dass das SelectLine RMA-Modul eine umfang­reiche und flexible Lösung für die Verwaltung von RMA-Prozessen bietet. Es kombiniert praktische Funktionen mit Anpassungs­möglichkeiten, um den spezifischen Anforderungen eines Unternehmens gerecht zu werden.


Matthias Wimmer

Matthias Wimmer

Matthias ist General Manager bei der SelectLine Software GmbH. Als solcher kümmert er sich um Vertrieb, Partnerbetreuung, Marketing und Produktmanagement österreichischer Themen der SelectLine Lösungen. Außerhalb der Arbeit trifft man ihn in der Natur beim Wandern mit seinen 2 Kindern, beim Schwimmen oder vor dem Griller, wenn Fleisch, Fisch oder vegetarische Gerichte von der Flamme geküsst werden.



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